21. - 23. April 2017

Platz fünf für Florian Roller bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft

Bei der Deutschen Kleinbootmeisterschaft der Ruderer in Krefeld belegte Florian Roller den 5. Platz im Männereiner Leichtgewicht A. Nach dem Start des Finalrennens konnte sich Roller zunächst mit einer halben Bootslänge (ca. 4m) in Führung legen. An der Streckenhälfte bei 1000m griffen dann die beiden Olympioniken von Rio Jason Osborne (Mainz) und Lars Wichert (Hamburg) an. Roller konnte den Angriff nicht erwidern und fiel auf den dritten Platz zurück. Im weiteren Verlauf konnte ihm Lucas Schäfer (Marburg) den dritten Platz noch abringen. Im Schlussspurt der 2000m-Strecke musste Roller dann Jonathan Rommelmann mit 11/100 Sekunden ziehen lassen. Die Plätze 4-6 dieses Rennens kamen innerhalb von 32/100 Sekunden ins Ziel. Den Zuschauern booten die Ruderer wieder einmal ein packendes Finale.

Gold ging in diesem Finale an Jason Osborne, Silber an Lars Wichert, Bronze an Lucas Schäfer. Für Roller ist dieser 5. Platz im Finale und damit in der deutschen Leichtgewichtsrangliste dennoch ein toller Erfolg. 2016 hatte er sich noch mit Platz 13 in der Rangliste der deutschen Skuller begnügen müssen. Mit Platz 13 wurde er für den Männerdoppelvierer LG nominiert und mit diesem Boot 2016 Weltmeister.

Emil Schmidberger hatte sich im Männereiner der Schwergeichte für das C Finale qualifiziert. Dort belegte er Platz vier und liegt damit in der deutschen Rangliste auf Platz 15.

Moritz Marchart erreichte im Männereiner Leichtgewicht in seinem ersten Jahr bei den Männern im F Finale Platz drei.

Nach den Ergebnissen der Deutschen Kleinbootmeisterschaft besetzt der Deutsche Ruderverband (DRV) seine Boote für die Deutsche Vertretung bei internationalen Wettbewerben jedes Jahr neu. Bei den Skullbooten sind die Plätze im Doppelzweier, Einer und Vierer zu vergeben. Zunächst besetzt der DRV in jeder Bootsgattung mehrere Boote. Diese müssen sich dann auf der internationalen Regatta in Essen vom 12. -14. Mai in Ausscheidungsrennen für die endgültige Nominierung qualifizieren. Erst dann steht fest, wer 2017 die deutschen Leichtgewichtsruderer in der Welt vertreten darf. Leichtgewichtsruderer dürfen max. 72,5kg wiegen. Das Mannschaftdurchschnittsgewicht beträgt 70kg.

Die Ergebnisse finden sich hier: http://www.stoebehh.de/Krefeld/ErgebnisseKrefeld2017.htm