Geschichte

  • 1899: Am 7. August wurde die Stuttgarter Rudergesellschaft gegründet. Als Bootshaus wurde vorläufig ein Schuppen des Herrn Gerster am Gaisburger Wehr benutzt. Ferner wurde beschlossen, von der Gemeinde Untertürkheim einen Platz für das künftige Bootshaus zu erwerben. Die Baupläne des Bootshauses von Architekt Schäufelin wurden zur Genehmigung eingereicht.
  • Bereits 1901 wurden Wanderfahrten nach Marbach, Mainz und Rüdesheim durchgeführt.
  • 1905: Der Bau des Bootshauses wurde im Jahr 1905 nach den Plänen des Mitglieds Architekt Willy Deneke beschlossen und ausgeführt. Die Grundsteinlegung fand am 28. Mai 1905 statt. Den Grundstein selbst stiftete der Architekt Deneke.
  • 1906: Im Frühjahr 1906 wurde das neue Bootshaus in Benützung genommen. Die feierliche Einweihung fand in Verbindung mit einem Herbstfest statt.
  • 1907: Im Jahr 1907 wurde auch der Innenausbau des Bootshauses fertiggestellt.
  • 1910: Das kaum fertiggestellte Bootshaus machte der StRG jetzt schon schwere Sorgen. Die Hypothekenzinsen konnten nicht bezahlt werden, so dass sich der Vorstand überlegen musste, das Bootshaus zu verkaufen.
  • 1914: Im Jahr 1914 begannen die Bauarbeiten für die Neckar-Verlegung zwischen Ober- und Untertürkheim. Mit einem Gefühl der Besorgnis fragen sich damals die Ruderer, wie die Verhältnisse am Bootshaus wohl werden würden, ob die StRG künftig „auf dem Trockenen“ sitzen und was dann mit dem Bootshaus geschehen werde.
  • 1917: Das Bootshaus wurde im Jahr 1917 an die Fa. Wolf u. Söhne in Untertürkheim verkauft. Aus dem Erlös wurde der Prinzing’sche Platz am oberen Neckar erworben.
  • 1932 wurde beschlossen, eine Damenabteilung zu bilden.
  • 1944: Bei einem Tagesangriff auf die Daimler-Benz-Werke brennt das Bootshaus aus.
  • 1947: Die Militärregierung erteilt nach Aufhebung des Verbots von Vereinsgründungen der StRG die neue Lizenz.
  • 1948: Im Jahr 1948 war uns gelungen, von der Stadtverwaltung den schon lange von uns ins Auge gefassten Platz an der Inselstraße zur Verfügung gestellt zu bekommen. Es wurden dort zwei Wellblechbaracken (Nissenhütten) aufgestellt, die als Bootshalle und Umkleideräume dienten.
    • Es wurden wieder Regatten durchgeführt mit ca. 10.000 Zuschauern.
    • Rudern war immer noch elitär, zu diesem Zeitpunkt brauchte man für die Aufnahme als Mitglied bei der StRG noch drei Bürgen.
  • 1951: In langwierigen Verhandlungen war es gelungen, den Bau eines neuen Bootshauses und dessen Finanzierung sicherzustellen. Dass dabei unser eigener Platz am oberen Neckar eine ausschlaggebende Rolle gespielt hat, war selbstverständlich.
    • Am 5. Mai konnten wir das Richtfest begehen. Unter Verwendung des ehrwürdigen Grundsteins unseres alten Bootshauses wurde auch in unserem neuen Haus in einer Kupferkapsel unsere heutige Satzung, das Gründungsprotokoll, Vereinsabzeichen und einige Münzen im Grundstein untergebracht.
    • Am 4. November 1951 konnten wir das von Architekt Menz geplante Bootshaus einweihen.
  • 1962: Das Städt. Liegenschaftsamt hat das Pachtverhältnis unseres Bootsplatzes gekündigt, um den Bau eines Hallenbades zu ermöglichen.
  • 1965: Abbruch des alten und Beginn des neuen Bootshauses.
  • 1966: Im Juni ist der Rohbau fertig.
  • 1967: Am 12. November fand unter Anwesenheit des Ersten Bürgermeister, Herrn Dr. Hahn, die Einweihung des nun 3. Bootshauses in der Geschichte der StRG statt.
  • 1971: Klaus Klemm sorgte dafür, dass die Ruderinnen und Ruderer der StRG erfolgreich bei regionalen und nationalen Regatten waren.
    • Das Vereinsleben nahm wieder volle Fahrt auf. Das gesellschaftliche Leben hatte Höhepunkte mit Herbstbällen im Cannstatter Kurhaus und im Hotel Graf Zeppelin.
  • 1976: Frauen-Rudern wird olympisch! Im Achter des DRV saßen 2 Ruderinnen der Stuttgarter RG, Isolde Eisele und Marianne Weber (Wengert), sowie 2 Ruderinnen des STCRC, also bestand die halbe Mannschaft aus Stuttgarterinnen. Der Achter erreichte den 5. Platz. Nach der Rückkehr wurden unsere beiden Frauen noch locker Deutsche Meister.
  • 2006: Der Daimler-Betriebssport SG Stern gründet eine Rudersparte in der StRG.
  • 2007: Es wird ein neuer Bootssteg errichtet.
  • 2008: Sanierung der Umkleideräume und Duschen.
  • 2010: Sanierung des Kraftraums und Anschaffung neuer Trainingsgeräte.
  • 2014: Im September übersteigen wir erstmals die magische Grenze von 300 Mitgliedern!
  • 2015: Die StRG feiert internationale Erfolge: Florian Roller wird Weltmeister im Leichtgewichts-Achter in Auguebelette (Frankreich) und Svenja Leemhuis wird mit dem Frauenachter auf der U23-WM in Plovdiv (Bulgarien) Vierte. Aber auch auf nationaler Ebene ist die RG ganz vorne mit dabei: Beim Deutschen Meisterschaftsrudern gewinnt Svenja Leemhuis Gold im Frauen-Achter. Moritz Korthals, Benjamin Bogenschütz, Christian Löffler und Maximilian Hess fahren auf den 3. Platz im Männer-Doppelvierer. Über die Sprintstrecke erreichen Svenja Leemhuis, Patrick Möllerke, Florian Roller, Anke Schläger im Mixed-Doppelvierer den Bronzerang, genauso wie Maximilian Hess und Michael Sauer im Doppelzweier. Bei den Baden-Württembergischen Meisterschaften erhält die Stuttgart RG den Preis des Ministerpräsidenten für den erfolgreichsten Verein.

Aus den Erinnerungen von Judith Berger und unserem verstorbenen Ehrenvorsitzenden Walter Bruns

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