Goldener Samstag und

Zweimal Gold für Svenja Leemhuis!

Svenja Leemhuis hielt bei den Deutschen Jahrgangsmeisterschaften U17–U23 in Köln die Stuttgarter Fahne hoch – und wie hoch! Es gelangen ihr zwei Triumphfahrten im Vierer und im Achter mit jeweils einer Bootslänge Vorsprung vor dem jeweils nächsten Verfolger. Im Vierer waren sie und ihre Mannschaftskolleginnen aus Ulm, Lauingen und Rostock als Favoriten ins Rennen gegangen. Dieser Rolle wurden sie auch gerecht und niemand im 6-Boote-Feld fand ein Mittel gegen diesen Vierer.
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Zu einer kuriosen und im Vorfeld spannenden Ausgangslage kam es im Frauenachter. Svenja hatte sich bereits in Ratzeburg bei den Nominierungsrennen für die U23-Weltmeisterschaften in Plovdiv (Bulgarien) für den deutschen Frauenachter qualifizieren können. Doch bei den nationalen Titelkämpfen konnte man nur spekulieren, wie stark sich der größte Konkurrent präsentierte, der sich aus dem siegreichen Zweier und dem zweitplatzierten Vierer der Meisterschaft sowie dem Vizemeister im Zweier zusammensetzte.  Dieser Konkurrenzachter war in Ratzeburg nur in seinen Spezialbootsgattungen im Vierer und Zweier angetreten. Doch der mit Spannung erwartete „Kampf der Giganten“ war nach 1000m entschieden, als sich der Achter mit Svenja Leemhuis an Bord eine sichere Führung erarbeitet hatte und diese bis ins Ziel auf eine Länge ausbaute. Was für ein Tag für Svenja Leemhuis und für die Stuttgarter RG.
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Leider blieb den U19- und U17-Ruderer der Stuttgarter RG am folgenden Finaltag der Sprung auf’s Treppchen verwehrt. Der „leichte“ Junioren-Vierer der 17/18Jährigen wurde mit 3/10 Rückstand auf den Viertplatzierten Fünfter im Finale und auch im „leichten“ Achter blieb Philipp Hoyer, Moritz und Simon Marchart sowie Yannik Jenner aus Lauffen mit dem undankbaren vierten Platz nur die ungeliebte „Holzmedaille“. Ebenfalls nur einen Platz am Edelmetall vorbei ruderte Lina Warth im Leichtgewichts-Einer der 15/16jährigen. Im Halbfinale hatte sie noch eine der Mitfavoritinnen im schwereren der beiden Halbfinals ausschalten können. Das hatte aber scheinbar viel Kraft gekostet, so dass es am Ende leider nicht ganz auf das Siegerpodest reichte. Laura Schildheuer war in der gleichen Altersgruppe mit ihren Partnerinnen aus Ulm bis ins A-Finale im ungesteuerten Vierer vorgestoßen. Da war aber nach der Hälfte des Rennens der Kampf um die Medaillen verloren, denn in der zweiten Hälfte des Rennens auf der 1500m-Strecke konnte man das Tempo der Konkurrenz nicht mehr mitgehen und landete letztendlich auf dem 6. Platz. Ähnlich ging es dem Clemens Hoyer im leichten Doppelvierer der 15/16Jährigen mit seinen Bootskollegen aus Mannheim – auch hier war es am Ende Platz 6 im A-Finale. Laura Hipp verpasste das A-Finale im „leichten“ Einer der 17/18Jährigen mit einem vierten Platz im Halbfinale nur knapp und wurde in ihrem B-Finale schließlich Vierte. Bei Gegenwindbedingungen und dem am Vortag auf Biegen und Brechen gefahrenen Halbfinale war einfach nicht mehr drin für das Super-Leichtgewicht der Stuttgarter RG, die das Leichtgewichtslimit immer noch deutlich unterschreitet.

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