Achtersieg und Sieger der Gesamtwertung bei der Landesmeisterschaft

Wir sind Ministerpräsident!

Bei den Landesmeisterschaften  Ende Juli in Breisach hat sich die Stuttgarter RG den  begehrten „Preis des Ministerpräsidenten“ , den sie auch letztes Jahr schon errungen hatte, wieder gesichert.  Aber diesmal war der Vorsprung vor den  Verfolgern größer als letztes Jahr und dem Willen des gesamten Teams zu verdanken, diesen Titel erneut holen zu wollen.

Achter15

So hatten sich die Männer im Vorfeld der Meisterschaften selbst auferlegt, nicht mehr als zwei Finals pro Tag zu fahren, um dieses Jahr auch den Männerachter zielgerichtet mit einer Mannschaft zu fahren, die sich nicht vorher in zu viel Rennen verausgabt hat. Das hat eindrucksvoll funktioniert und somit konnten Max Hess, Christian Löffler, Moritz Korthals, Gerhard Müller, Mathias Mages, Benjamin Bogenschütz , Michael Sauer und Zachary Tucker mit ihrer Steuerfrau Laura Hipp – zum ersten Mal seit Einführung der Baden-Württembergischen Meisterschaften als Meisterschaft für Vereinsboote Mitte der 80er Jahre  – die begehrte Trophäe im Männerachter entgegennehmen.  Und  Laura Hipp steht stellvertretend für die „Opferbereitschaft“ für das große Ziel: Sie  bestritt ein Marathonprogramm als Steuerfrau und Ruderin. Dabei lag ausgerechnet ihr eigentlich angestammtes Rennen, der leichte Juniorinnen-Einer der 17/18 Jährigen,  am Ende der Regatta. Deswegen fuhr sie hier knapp am Podestplatz vorbei, hatte aber in allen anderen Rennen „geliefert“ und auch Medaillen geholt bzw. Mannschaften in die Punkteränge gesteuert.   Das ist Mannschaftsgeist – und das hat uns geholfen, den begehrten „Pott“  zu holen.

 

Überragend waren wieder einmal die Männer, die bis auf den leichten Einer und den Zweier-Ohne alle Bootsgattungen beherrschten und durch  Michael Sauer den „Preis der Donau“ für den schnellsten Einerfahrer wie letztes Jahr wieder nach Stuttgart holten.  Aber auch die Junioren sammelten Medaillen und Punkte. Das sehr kühne „Achterprogramm“, mit einem in zwei Wochen aus der Ärmel geschüttelten Juniorachter aus den bewährten und erfolgreichen leichten Junioren um die Gebrüder Marchart und Hoyer plus absoluten Novizen, die vorher noch kein Rennen bestritten hatten, war erfolgreich. Der Achter kam  ins Finale und schrammte nur um 3/10 Sekunden an Edelmetall vorbei.  Auch die beiden B-Mädels Laura Schildheuer und Lina Warth punkteten und sammelten Edelmetall.  Ein weiteres „Hurra-Projekt“, das ebenfalls noch schnell vor den Meisterschaften zusammengebastelt wurde, schaffte sogar einen der sieben Landesmeistertitel für die Rudergesellschaft:  Enno Winkler, Loris Waidelich, Lena Radtke und Sandra Tubbesing vermieden mithilfe ihrer Steuerfrau Lina Warth tunlichst alle Anfängerfehler in diesem ersten und zugleich so wichtigen Rennen ihres Lebens. Der Lohn war der Titel und wichtige Punkte dafür, dass wir zum Schluss wieder sagen konnten:  „Wir sind Ministerpräsident“