9./10.10.2010: Zweimal Silber und einmal Bronze bei den Deutschen Sprintmeisterschaften in Kettwig!

Die  Schwabenpfeile waren auf der 350m-Sprintstrecke in Kettwig schnell unterwegs. Sprint2010

Deutschlands Ruderer ermittelten in Essen-Kettwig ihre schnellsten Sprinter in den verschiedenen Alters- und Bootsklassen – und die Stuttgarter Ruderer zeigten, dass der Süden nicht nur bei den Autos etwas von Geschwindigkeit versteht. Der erst 19 jährige Felix Roy (Bild rechts) überraschte bei den Männern die gesamte Konkurrenz – bis auf einen.

 

 

Nur der Titelverteidiger aus Hamm konnte den Stuttgarter auf Distanz halten. Nach Vorlauf und Halbfinales erkämpfte sich Felix Roy im Finale auf der Mitte der Strecke die zweite Position und baute seinen Vorsprung auf den Drittplatzierten aus Waldsee sogar noch aus.

 

Es war am Samstagabend auf der in Flutlicht getauchten Strecke in Essen-Kettwig die erste Entscheidung mit Stuttgarter Beteiligung. Es folgte der U19-Doppelzweier der Juniorinnen. Und Gesine Thiessen und die erst 16 jährige Svenja Leemhuis bezwangen mit den David Zwillingen aus Krefeld zwei Bronzemedaillengewinnerinnen bei den Weltmeisterschaften über die Normalstrecke. Die Krefelderinnen hatten wohl mit den späteren Siegern aus Ingelheim gerechnet, kaum aber mit dem „Schwabenturbo“ aus Untertürkheim.

Am Sonntag gab es ein weiteres Aufeinandertreffen dieser Ruderinnen im U19-Mixed-Doppelvierer. Hier hatten das Krefelder Boot den Bugball vor dem Stuttgarter Doppelvierer. Allerdings bedeutete das nur die Silbermedaille für Krefeld, denn Gold ging an den TVK Essen mit einem WM-Goldmedaillengewinner im Doppelzweier an Bord. Max Merwarth und Youssef Idkhafif saßen mit Gesine Thiessen und Svenja Leemhuis im Bronzeboot aus Untertürkheim und nutzten ihre letzte Chance auf Edelmetall, denn im Zweier und im Vierer (mit Philip Sporer und Nico Livolsi) reichte es nicht für die Medaillenplätze. Auch Felix Roy hatte noch einen zweiten Versuch. Im Doppelzweier der Männer erkämpfte er sich mit Mikkel Vogel (Bild links) den sechsten Platz. Bei den 25 Booten in dieser Zweierkonkurrenz lagen naturgemäß Freud und Leid auf dieser kurzen Strecke eng beieinander. Mit nur drei Zehntel verpassten das Untertürkheimer Duo auf der 5-Bahnen Strecke das A-Finale und zeigte mit ihrem Sieg im kleinen Finale, dass mit etwas Glück noch eine Medaille möglich gewesen wäre.

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