Einer-Experiment

AG heißt ab jetzt „Achtung Gefahr“. Im Kanal sind Singles unterwegs. Jawohl – unverheiratet sind sie alle, die Schüler der Klassen 6 und 7 des Wirtemberg-Gymnasiums. Aber wir meinen hier nicht den Ehestand, sondern den englischen Begriff für den Rudereiner: single sculls. Nachdem die Ruder-AGler seit Ende September bisher nur im breiten Vierer-Wanderruderboot ausgebildet wurden, ging es am Freitag zum ersten Mal in den Renneiner. Allerdings mit „Stützrädchen“.


ag1Damit unsere Kids nicht in die Gefahr eines Bades in den eiskalten Fluten des Neckars gerieten, haben wir sicherheitstechnisch etwas nachgeholfen und mit Styrodurplatten unter dem Ausleger zwei kentersichere Einer gebastelt. Unser Dank geht an Peter Falkowski für seine fachkundige Hilfe bei der Konstruktion der mit Draht und Sperrholzplatten fixierten Styrodur Schwimmkörper an den Booten „Bussi“ und „Balu“. Alle unsere Nachwuchsrecken kamen sicher den Kanal am Inselbad hoch und wieder runter an den heimatlichen Steg am Bootshaus in der Inselstraße. Ja, noch mehr: Die „jungen Wilden“ beklagten sich später, daß der Schwierigkeitsgrad dieser Einer-Fahrerei nicht ihren überirdischen Balancier-Fähigkeiten entsprechen würden, und verlangten für den nächsten Freitag: „nächstes Mal aber ohne die Dinger“.  Tatsächlich hatten die Schwimmkörper bei den etwas schwereren Nachwuchsruderern den Nachteil, daß bei nur leichtem Kippen des Bootes die Styrodurplatten bereits Wasserkontakt bekamen und bei entsprechender Fahrt (und unsere Jungs sind schnell!) es leicht zu einer Bugwelle an einem Schwimmer kam, die sogar Wasser ins Boot drückte. Wenn die Jungs daheim mit nassen Hosen ankamen, lag das nicht daran, daß sie „die Hosen voll hatten“, sondern sie waren besonders schnell gerudert. Fazit: Experiment geglückt – aber verbesserungsfähig!philip

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